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Geschichte Biographie, das Buch dazu siehe unter Literatur. Kann man bestellen. Enthält mehr Infos und bildliches Material
Und nun gleich zu Beginn. Was heisst eigentlich CMT und warum gibt man ihm diesen Namen? CMT ist wie sie es bereits am Anfang der Seite gelesen haben:die Abkürzung von Charcot-Marie-Tooth, benannt nach drei Ärzten.
Jean Martin Charcot (1825 - 1893)
Jean Martin Charcot wurde am 9 November 1825 in Paris als Sohn eines Wagenbauers geboren, in der nähe des Sees Settons, Nievre. Er war der berühmteste Nervenarzt seiner Zeit. Schon früh begann er sich für die Medizin zu interessieren und begann mit dem Studium. Charcot absolvierte sein Medizinstudium an der berühmten Sorbonne Universität in Paris. 1853 nach dem Abschluss des Studiums an der Sorbonne war er zunächst als Krankenhausarzt tätig. In seiner Promotion beschäftigte sich Charcot mit dem Gelenksrhreumatismus. 1860 bis 1893 unterrichtete er an der Universität Paris pathologische Anatomie. 1862 erhielt er einen Ruf an der Salpetriere die damals eine Klinik mit ca. 6000 Patienten war. Dort wurde er klinischer Chefarzt.
Ein älteres Bild aus dem Jahre 1870 zeigt Jean-Marie Charcot. Interessant ist, dass Jean-Marie Charcots Sohn ( Jean Charcot 1856 - 1925 ) in einer Enzyklopädie von Entdeckern auftaucht. Jean Charcot war Antarktisforscher, Arzt und Entdecker, während auch sein Vater Arzt war.
Charcot war anscheinend so bekannt dass man ihn sogar auf einer Briefmarke abgebildet findet. Jean-Martin Charcot studierte an der Pariser Sorbonne Medizin.
In dieser Zeit widmete er sich der Erforschung und Beschreibung neurologischer Erkrankungen. Er beschrieb die "Amyotrophe Lateralsklerose" (Bekannt unter ALS) Dabei spezialisierte er sich auf die Erforschung der Aphasie (die Unfähigkeit Gedanken mittels Sprache auszudrücken) der Ataxie (Verlust oder die Störung der Muskelkordination) der ALS (eine neurologische Krankheit mit Lähmungserscheinungen) und vor allem der Hysterisch Kranken mit Beschwerden und Störungen, für die er zwar pathologische Ursachen fand, diese jedoch nicht neurologisch einordnen konnte. Dazu gehörte auch MS und grenzte die Multiple Sklerose und die Parkinson Krankheit als eigenständiges Krankheitsbild ein.
1872 wurde er sogar ordentlicher Professor für pathologische Anatomie an der Universität Paris und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Anatomie und Pathologie des Nervensystems. 1882 gründete Charcot die erste neurologische Klinik. Es war der weltweiteste erste Lehrstuhl für Krankheiten des Nervensystems an dem Hopital Salpetriere. Er widmete sein Leben und seine Arbeit den Ursachen der Hysterie und ihrer Behandlung, und erlangte damit internationales Ansehen. Seine Forschungen wurden zur Grundlage für Psychiatrie.
Die Diagnose Hysterie wird seitdem gestellt, wenn ein psychischer Konflikt sowie die unbewusste Verbindung zwischen Konflikt und Symptomen erkennbar zu sein scheint. Die Hysterie ist damit aber auch die wohl am häufigsten Fehldiagnostizierte psychische Störung. Er beschrieb als erster verschiedene wichtige neurologische Erkrankungen. 1883 wurde Charcot in die Akademie des Sciences aufgenommen. Er widmete sich ab Ende der siebten Dekade des neunzehnten Jahrhunderts zunehmend der Hypnose und der Erforschung und Therapie der Hysterie, deren Ursache er in einer vererbbaren Degeneration des Nervensystems sah. In seinen späteren Jahren beschäftigte sich Charcot überwiegend mit psychopathologischen Studien über Hysterie, die trotz ihrer teilweisen Revision nach seinem Tod einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Psychiatrie und der Psychoanalyse durch seinen Schüler Sigmund Freud hatte.
Die Hysterie (vom griechischen "hystera" = Gebärmutter) wurde von der Antike bis zum frühen 20 Jahundert als ein von der Gebärmutter ausgehendes Leiden angesehen. Obwohl schon Ärzte ab dem 17 Jahrhundert diese als eine (irgendwie geartete) Gehirnkrankheit erklärten, verlief die Suche nach der Ursache der Hysterie negativ. Für Charcot waren daher psychische Faktoren ausschlaggebend. Die grossen Anfällen beschrieb er als Summe von epileptischen Anfällen, so genannte grosse Bewegungen, so genannte leidenschaftliche Stellungen bis schliesslich zum terminalen Delirium.
Während Charcot die pathologische Anatomie in der Universität lehrte wurde er im Jahre 1862 am Pariser Krankenhaus, wo er als Fachmann bezeichnet und einige Jahre bleiben musste. 1882 öffnete er die erste Neurologische Klinik die die grösste Europas sein sollte und auch wurde. Er zog viele Stdenten heran und sie lehrte sie auch, unter ihnen auch der heute bekannte Arzt Sigmund Freud, dessen Interesse der pathologischen Ursprünge der Nerven galt durch die Beschäftigung der Stimulation, die Charcot Hypnose machte die eine organische Basis der Hysterie aufdeckte.
Sogar Schriftsteller wie Mausupassant, Künstler und Journalist wurden durch die klinischen Darbietungen angelockt. Seine Arbeiten und Fallvorstellungen der Hysterie beeinflussten massgeblich seinen Schüler Sigmund Freud und hierdurch die Lehre der Psychoanalyse aber auch die gesamte Psychiatrie. Charcot verwirklichte dutzende Fallvorstellungen, durch die er einen einzigartigen und ausgezeichneten Ruf erwarb und unterrichtete so bedeutende Persönlichkeiten wie Georges Gilles de Tourette und S. Freud der bei ihm in Ausbildung oder Schüler war. Selbst Jules Dejerine sowie Jules Sottas und weitere wie Pierre Marie und den Engländer Howard Tooth waren seine Schüler während 1885.
Die Wichtigkeit seiner Person in der Erforschung des Nervensystems zeigen sich Heute in den vielen zahlreichen neurologischen Krankheiten, die früher seinen Namen trugen. Bekannt ist auch das "Charcot-Gelenk" oder die heute nicht unbekannte aber sehr seltene Krankheit Charcot Marie Tooth auch bekannt unter HMSN (hereditäre motorisch-sensorische Neuropathie) die man nach drei Ärzten benannte. Auf der Grundlage seiner Forschungen schrieb Charcot unzählige beeindrucksvolle Krankheitsbilder und ihre pathologischen Grundlagen. Berühmt wurde er vor allem im Jahre 1888 als er grosse Hysterie Anfälle unter Hypnose demonstrierte. Noch heute sind diverse seiner Bücher und Aufzeichnungen vorhanden sind.
In Charcots letzten Monaten hatte er mit einer chronischen coronarienne zu Leiden. Er erkannte die Wichtigkeit der Erforschung der Hysterie und Hypnose mit dem er diese Krankheiten ein Bild oder Namen geben konnte, und traf die Entscheidung bezüglich Hypnose und Hysterie mit dem er sich eifrig beschäftigte weiter zu machen oder sogar zu vertiefen. Aber er konnte dieses Vorhaben nie umsetzen, da er im Jahre 1893 an einem Herzinfarkt starb. Jean Martin Charcot starb am 16 August 1893 in Morvan Paris.
In all seinen Jahren reiste er auch oft mit seinem Sohn Jean Paptiste Charcot, der auch Arzt war aber sich später der Erforschung und der Leidenschaft der Antarktis widmete, wo er später sein Leben verlor. Einige Bücher die Jean Martin Charcot schrieb und herausgab waren unter anderem "Der Glaube der heilt" Archive von Neurologie 1893. Eines der letzten Bücher vor seinem Tod.
Jean Baptiste Charcot (1867 - 1936 )
Jean Bapiste, der Sohn von Jean Martin Charcot wurde am 15 Juli 1867 in Neully-sur-Wadenetz geboren, und war ebenfalls auf seine Art berühmt. Zum einen als Arzt aber auch als Polarforscher des Südpols und Ozeanograph. Er war Französischer Wissenschaftler. Jean Baptiste blieb nicht lange auf seinem Beruf als Arzt, seine Liebe galt dem Segeln und der Erforschung und das weite Meer.
Nach dem Studium der Medizin wandte sich Charcot der Erforschung der Arktis und Antarktis zu. 1904 wurde er von der französischen Admiralität beauftragt, die Westküste des Grahamlandes der Antarktis zu erforschen. Es folgten noch weitere solche Forschungen. Sein Vater Jean Martin Charcot reiste oft einige Wochen lang mit seinem Sohn in seinem Schiff. Doch nach dem Tod seines Vaters Erforschte er die Antarktis und das Grönland immer öfters.
Jean Baptiste Charcot nach der Zeit als Arzt, reiste und erforschte er das Grönland sowie die Antarktis.
Am 15 September 1936 verliess er Island in Richtung Grönland. Da brach ein heftiger Sturm aus. Trotz äusserster Kraftanstrenungen der Matrosen, das Schiff wieder flott zu machen, sank die Pourquoi-Pas. Bis auf einen Mann fanden alle Besatzungsmitglieder den Tod. Charcots Tod bedeutete für die französische Polarforschung einen schweren Verlust. Noch heute findet man diesen und weitere Berichte über Jean Baptiste Charcot, unter anderem in dem Buch von DuMonts Enzyklopädie der Seefahrer und Entdecker
Pierre Marie (1853 - 1940)
Pierre Marie, war ein Französischer Neurologe wurde am 9 September 1853 in Paris geboren. Er war der Sohn einer wohlhabenden bürgerlichen Familie von Paris. Er empfing seine erste Ausbildung an einem Internat in Vauves. Einwilligend mit dem Wunsch seines Vaters studierte er zuerst Gesetz, wobei er später sich für Medizin interessierte und sich in Medizin einzutragen oder anzumelden. Nachdem er das Studium durchgeführt hatte, wurde er im Jahre 1878 Interne DES hopitaux 1878 genannt, und seine Arbeit in der Neurologie unter dem tutelage von Jean Martin Charcot beim Salpetriere und beim Bicetre aufnahm.
Pierre kam unter den Einfluss des Berühmten Arztes Jean Martin Charcot und studierte Neurologie und arbeitete fortan mit Charcot seinem Lehrmeister beim Salpetriere und beim Bicetre. Es ging nicht lange und Marie wurde einer von Charcots hervorragendsten Kursteilnehmer und diente als sein Labor und Klinikleiter und spezieller Assistent. Im Jahre 1883 empfing er sein medizinisches Doktorat mit einer klassischen Abhandlung auf dem disease Basedows und trug eine graphische Beschreibung des Tremors, der in den ausgedehnten Armen und in den Fingern, Phänomen beobachtet wurde.
Marie wurde als neuropathologist ziemlich früh in seiner Karriere gekennzeichnet, die auf Beobachtungen auf Nerv Wesen veröffentlichte die er auf progressive muskulöse Atrophie erkannte und nannte. (mit Charcot) Er war an der mehrfachen Sklerose, auch bekannt unter MS, an der hypertophic osteoarthropathy, cerebelar heredotaxia und an der Spondylose mit Nerv Miteinbeziehungen interessiert. 1897 empfing er seine Position mit dem Pflegeheim de Bicetre, das von Louis IX gegründet worden war. Hier verursachte er einen neurologischen Service, der weltweiten Ruf gewann. In dieser Periode veröffentlichte er weitgehend auf Aphasie und wies die Ansichten von Pierre Paul Broca ( 1824-1880 ) und von Karl Wernicke ( 1848-1905 ) auf die Grundlage der Lokalisation der Redemitte zurück.
Bevor er selbst ein ausgezeichneter Neurologe wurde, hat Marie von Professor Charcot viel gelernt und war auch dessen Schüler. Seine Forschungen sowie die von Charcot waren sehr wichtig und auch ausschlaggebend für die Benennung der Krankheit HMSN, womit auch Howard Tooth bekannt auch als Zahn, dazugehörte und ebenfalls in diesem Bereich Neurologie studierte. Bekannt war Marie auch für seine hervorragenden Arbeiten des Rückenmarks und Anatomie, und war Charcots bester Schüler.
1907 beantragte er erfolgreich den freien Stuhl der pathologischen Anatomien an der Fähigkeit von Medizin. Mit dem Hilfsmittel von Gustave Roussy modernisierte sein Nachfolger, Marie vollständig den Unterricht der pathologischen Anatomien in den medizinischen Schulen und stellte ein Labor her und sogar ein Museum. Wie schon erwähnt war Marie bei der Erforschung der verschiedenen Krankheiten beteiligt und auch seine Ergebnisse waren von Bedeutung. Da Marie auch von dem Professor Jean Martin Charcot viel gelernt hat, konnte man so auch seine Forschungen sowie die von Jules Dejerine und Sottas gebrauchen um schliesslich jeder Krankheit einen Namen zu geben.
Nach Charcots Tod im Jahre 1893 war die eigentliche Krankheit schon gut erforscht um der Krankheit einen Namen zu geben. Trotzdem das man bereits einen Namen (Charcot-Marie-Tooth) hatte, war sie nach wie vor eine sehr seltene unbekannte Krankheit die noch viele weitere Forschungen benötigte und zu dem Unheilbar ist. Was Pierre Marie angeht er Forschte ja auch noch an anderen Krankheiten wie zum Beispiel die heute bekannte Multiple Sklerose, auch bekannt unter MS. Weiteres über die Forschung von MS mit der sich Marie beschäftigte, wird in einer Ausgabe beschrieben.
1917 im alter von 64 Jahren, wurde Marie an den Lehrstuhl für Neurologie von Charcot gerufen und blieb in seinem Besitz bis Fulgence Raymond (1844-1919) von Edouard Brissaud (1852-1909) und von Joseph Jules Dejerine (1849-1917) besetzt wurden.
Pierre Marie erforschte viele neurologische Krankheiten.
Er war Schüler von Jean Martin Charcot, und zusammen stellten sie viele neue Konzepte und Schlussfolgerungen auf, unter anderem zu ALS und MS.
Pierre Maries gesamtes Arbeitsleben war auf die Fortsetzung von Charcots Streben ausgerichtet, der Erforschung der Krankheit Multiple Sklerose, auch bekannt als MS. Noch heute wissen viele nicht wer die MS damals erforschte und wer diese Krankheit bekannt machte. Zu der Zeit von Maries Studie über MS war ihre Pathologie gut bekannt und die klinischen Symptome waren anerkannt. jedoch die Ursache von MS blieb im Dunkeln.
Louis Pasteurs Entdeckungen von Mikroorganismen und der Immunologie veranlassten Marie, MS in einem ganz neuem Licht zu sehen. Pierre erforschte nicht nur MS, sondern trug auch viel dazu bei was die HMSN angeht. Berühmt war Marie nicht so wie Charcot, trotzdem benannte man die Hereditäre motorisch - sensorische Neuropathie oder auch bekannt unter HMSN sowie die CMT - Krankheit, mit seinem Namen.....Er war der zweite Arzt der dieser Krankheit einen Namen gab. Pierre Marie starb in Paris am April 1940.
Howard Tooth (1856 - 1925)
Howard Tooth war der dritte Arzt nach dem man die Krankheit benannte. Er war wie die anderen Ärzte ein Englischer Neurologe. Auch bekannt unter Howard Henry Zahn Krankheit. Howard sorgte sich um die Str. Johns Hochschule Cambridge und empfing 1888 seine klinische Ausbildung am Str. Bartholomews Krankenhaus. Nach einer Periode als Unfallarzt arbeitete er als Vorführer in der Physiologie und war medizinischer Tutor und Vorführer der krankhaften Anatomie. Er war konferierter Doktor der Medizin an der Universität Cambridge.
Jules Dejerine (1849 - 1917)
Dejerine Jules kam aus einer französischen Familie und wurde in Genf im Jahre 1849 geboren. Von Geburt an lebten die Eltern in der Schweiz. Später geht Jules nach Paris wo er einige medizinische Studien durchführt. 1877 wurde er zum Bicetere ernannt, in dem er ein pathologisches Labor organisierte. Er war ein französischer Neurologe und Doktor in Medizin. 1879, Doktor mit einer These die sich auf Verletzungen des Nervensystems in der aufsteigenden Paralyse bezieht, These der bereits die Vorliebe des Jungen Arztes für Neurologie angab.
Noch im selben Jahr wurde er zum Klinikchef an der Barmherzigkeit in Paris ernannt. 1882 wurde er Arzt der Krankenhäuser von Paris in den Jahren 1882 und 1886 wurde Professor. Mit einem Hilfskurs für pathologische Anatomie wird er Professor der Klinik der Krankheiten des Nervensystem. Ein Jahr später als er Medecin en Chef beim Bicetere war,fand die Gelegenheit seine Bemühungen auf die Neurologie zu konzentrieren 1901 wurde er an der Kanzel der Geschichte der Medizin und der Chirurgie genannt, die er zuerst für die interne Pathologiekanzel aufgab, die seinerseits für jene der Klinik der Krankheiten des Nervensystems verlassen wurde, die durch den Tod von Professor Raymond frei geworden ist, und der seiner Spezialisierung entsprach.
Die Arbeiten des Professors sind sehr zahlreich. Trotz all dem war Dejerine nicht so Berühmt wie Jean Martin Charcot. In Jahre 1879 verlieh die anatomische Gesellschaft ihm den Godard Preis für ihr Forschungsarbeiten zu den Verletzungen des Nervensystems in der Diphterieparalyse, und im Jahre 1886 gewährte das Institut ihm einen der Montyon Preise für seine Studie mit Professor Landouzy über myopathie atrophque progressives.
1888 heiratet Jules die Augusta Klumpke die in Kalifornien, San Francisco 1859 geboren wurde. Gemeinsam haben sie eine bewundernswerte Anatomie der nervösen Zentren, noch während der Veröffentlichung zusammengestellt. Schliesslich in Zusammenarbeit mit Andre Thomas hat er im Jahre 1902 einen Vertrag der Krankheiten des Rückenmarks geschrieben. Man findet ausserdem zahlreiche Gedächtnisse des Professors Dejerine in den Neurologiesammlungen. Er ist auch der Autor des Kapitels Semiologe des Nervensystems, im Vertrag allgemeiner Pathologie von Bouchard.
Dejerine- (Sottas) bei dem es um den Typ-III der neuralen Muskelatrophien geht. In einem medizinischem Wörterbuch aus den Jahre 1956 taucht ein Name von einem Arzt auf nach der die Krankheit Typ-III benannt wurde. Einer der neurologischen Ärzte war Joseph Dejerine. Zuerst beschrieben im Jahre 1890 durch Joseph Jules Dejerine ( ein Kursteilnehmer Jean Martin Charcot ) und Jules Sottas ( Kursteilnehmer Dejerine ). Dejerine erforschte wie die anderen Professoren die Hysterie und Pathologie und Neurologie und trug auch seinen Teil dazu bei und so wurde die HMSN auch mit seinem Namen benannt. Den Typ III Dejerine Sottas, wurde teilweise nach seinem Namen benannt, da er einen weiteren wichtigen Teil beibrachte.
Ein älteres Bild aber dennoch klar zu sehen wie Dejerine damals aussah. Dejerine starb im alter von 68 Jahren, physikalisch geschwächt durch den Druck der Arbeit in einem militärischen Krankenhaus.
Ein älteres Bild aber dennoch klar zu sehen wie Dejerine damals aussah. Dejerine starb im alter von 68 Jahren, physikalisch geschwächt durch den Druck der Arbeit in einem militärishen Krankenhaus.
Dejerine verfasste viele Werke, die ihn auch Berühmt machten. Mit seiner Frau veröffentlichte er in zwei Volumen einen Anatomievertrag der nervösen Zentren, ein bemerkenswertes Werk durch seine Ikonographie, die ab grossen anatomischen Schüsseln aufgestellt wurde. 1884 beschreibt er mit Landouzy myopathie facio-scapulo-humerale. 1890 beschreibt er die anatomischen Verletzungen der Krankenhäuser von Friedreich. 1891 erste Beschreibung interhemispherique dysconnexionssyndromes: es handelt sich um einen mündlichen Blindheit ohne Agraphie. 1893 interstitieller Beschreibung des überentwickelten nevrite mit Jules Sottas der Verletzungen des Peripherie.
1900 Beschreibungen der olivio-pronto-cerebelleuse Verkrümmung mit Andre Thomas. 1906 Beschreibung des Thalamussyndroms mit Roussy. Ebenfalls beschreibt er das Hinken mit Unterbrechungen des Rückenmarks. 1911 Studie der Tumoren des prono-cerebelleux Winkels bei. 1912 Beschreibung der Aphasie bei den Linkshänder. 1913 vervollständigt Studie von der Semiologie, eine Verwirrung der Empfindlichkeit.
Dejerine Sottas Krankheit wurde später während Charcot Marie - Zahn Krankheit ( CMT ) Art 3, ein seltenes Formationsglied reklassifiziert, weil die zwei Krankheiten mit unterschiedlichen Defekten in den gleichen Genen verbunden worden sind. Während des grossen Krieges 1914 arbeitete Dejerine in einem Militärkrankenhaus wo er aufgrund von erdrückender Aufgaben erschöpft wurde. Noch während des Krieges stirbt Jules Dejerine im alter von 68 Jahren am 26 Februar 1917 und hinterlässt Ehefrau Augusta Dejerine-Klumpke und seine Kinder, vo von eine Tochter ebenfalls Arzt wurde.
Auguste Marie Dejerine-Klumpke (1859 - 1927 )
Dejerine heiratete später Auguste Klumpke, die 1859 in San Franzisco geboren worden war, die Tochter eines vorstehenden Geschäftsmann. Ihre Eltern wurden getrennt, und 1871 zog die Mutter nach Deutschland mit ihren sechs Kindern. Auguste Dejerine- Klumpke studierte Medizin und war die erste Frau die sich mit Neurologie befasste
Ihre Studien führte sie an der medizinischen Fakultät von Paris durch. Sie war die erste interne Frau der Krankenhäuser von Paris. Beide arbeiteten eng zusammen.
Augusta trug mit ihrem Ehemann Jules Dejerine viel dazu bei was neurologische Forschungen und Entdeckungen angeht. Sie überlebte ihren Mann um 15 Jahre und hatte aus dieser Ehe unteranderen Geschwister eine Tochter die selbst Arzt wurde.
1906 wurde sie mit der Medaille des Mutes geschmückt, um einem jungen Mädchen zu Hilfe gekommen zu sein, dass sich in Seine ertränkte und sie wieder ans Ufer brachte. Auguste Dejerine-Klumpke überlebte zehn Jahre den Tod ihres Ehemannes, der im Jahre 1917 in einem Militärkrankenhaus starb. Mit der Hilfe ihrer Tochter und dem Schwiegersohn versuchten sie ihr altes Laboratorium und ihr Bibliothek wiederherzustellen, was ihnen auch gelang, um davon ein Museum zu machen, dass die wissenschaftlichen Erinnerungen an das Dejerine-Paar beibehalten soll. Auguste starb 1927
Jules Sottas ( 1866 - 1943 )
Jules Sottas wuchs in einer medizinischen Familie auf. Er machte seine Ausbildung und wurde Interniert in Paris in dem er sein Doktorat 1894 erhielt. Von 1891 bis 1895 war er Charge de Laboratoire am Pflegeheim de Picetre und beim Salpetriere unter Joseph Dejerine, mit dem er eine Reihe Arbeiten erledigte, das bekannteste Sein auf dem Dejerine - Sottas Syndrom. Er war Französischer Neurologe und wurde am 22. Mai 1866 geboren und starb am 1943 in Paris.